Schweizer Bahnnetz: Was in zehn Jahren dazugekommen ist

Neue Basistunnel, eine grenzüberschreitende Verbindung bei Genf und zusätzliche Gleise an stark belasteten Stellen: Die Schweiz hat ihr Bahnnetz in den vergangenen zehn Jahren gezielt erweitert. Der Ausbau zeigt sich allerdings nicht nur in zusätzlichen Streckenkilometern, sondern auch in kürzeren Reisezeiten und mehr Platz für Züge. Dieser Rückblick betrachtet die Entwicklung zwischen Ende 2015 und Ende 2025. Damit umfasst er zehn abgeschlossene Jahre und berücksichtigt tatsächlich in Betrieb genommene Anlagen. Bauvorhaben, die erst geplant sind oder noch ausgeführt werden, zählen nicht als fertige Erweiterungen. Für die Bilanz ist eine Unterscheidung entscheidend: Eine neue Bahnverbindung verlängert das Streckennetz. Zusätzliche Gleise entlang einer bestehenden Verbindung erhöhen dagegen vor allem deren Kapazität. Und ein neuer Tunnel, der einen alten ersetzt, bedeutet nicht automatisch, dass das Netz um seine gesamte Länge wächst.

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Käsekultur der Schweiz: Reifung, Herkunft und geschmackliche Vielfalt

Schweizer Käse ist weit mehr als Emmentaler mit Löchern oder ein Topf Fondue im Winter. Zwischen alpinen Sömmerungsweiden, Dorfkäsereien und grossen Reifekellern entstehen Hunderte Sorten, deren Charakter von Milch, Herstellung, Kulturen, Wassergehalt, Rindenpflege und Reifezeit geprägt wird. Ein junger Gruyère schmeckt anders als derselbe Käse nach langer Reifung, Tête de Moine verändert sich durch das Schaben zu Rosetten, und beim Emmentaler entstehen während der Reifung jene Öffnungen, die weltweit zum Symbol für Schweizer Käse geworden sind. Wer diese Vielfalt verstehen möchte, sollte Käse deshalb nicht nur nach Namen unterscheiden. Herkunft und Herstellungsverfahren liefern ebenso wichtige Hinweise auf Geschmack und Textur. Rohmilch oder pasteurisierte Milch, kurze oder mehrjährige Reifung, feuchte Schmierereifung oder trockener Käsekeller erzeugen völlig unterschiedliche Ergebnisse. In der Schweiz treffen dabei jahrhundertealte regionale Traditionen auf moderne Forschung über Kulturen, Qualität und Reifungsprozesse.

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Ein gültiger Sprung reicht Ehammer zu Rang 3

Simon Ehammer beendet die World Athletics Ultimate Championship in Budapest auf dem Podest. Dem 26-jährigen Appenzeller reicht im Weitsprung ein einziger gültiger Versuch über 8,07 Meter zu Rang 3. Den Sieg holt sich Olympiasieger Miltiadis Tentoglou mit 8,35 Metern hauchdünn vor Bozhidar Sarâboyukov. Ehammer erwischt im Nationalen Leichtathletikzentrum keinen optimalen Wettkampf. Von seinen vier möglichen Sprüngen bringt der Schweizer nur einen gültig in die Wertung. Dieser reicht jedoch, um sich gegen einen hochklassig besetzten Final durchzusetzen und einen weiteren internationalen Podestplatz zu sichern. Um den Sieg entwickelt sich dagegen ein Zentimeter-Krimi. Tentoglou setzt sich mit 8,35 Metern durch, der Bulgare Sarâboyukov landet unmittelbar dahinter bei 8,34 Metern. Ehammer folgt mit deutlichem Abstand auf Rang 3, verteidigt seinen Podestplatz aber erfolgreich gegen Anvar Anvarov, der mit 7,94 Metern Vierter wird.

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Sicherheit rund um die Uhr: KI-Video-Tower für Baustellen und Events

Baustellen, Festivals und andere weitläufige Gelände lassen sich mit fest installierten Kameras oft nur schwer überwachen. Mobile KI-Video-Tower versprechen eine flexible Lösung – doch Technik allein macht einen Einsatz noch nicht sicher. Entscheidend sind die richtige Platzierung, ein durchdachtes Reaktionskonzept und die Einhaltung des Datenschutzes. Auf Baustellen drohen der Diebstahl von Maschinen und Material, Vandalismus oder unbefugtes Betreten. Bei Veranstaltungen stehen hingegen Eingänge, Besucherströme, Kapazitätsgrenzen und sensible Bereiche im Mittelpunkt. Mobile Video-Tower können für beide Einsatzgebiete interessant sein, weil sie sich vorübergehend aufstellen und später an einem anderen Standort einsetzen lassen.

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Timo Meier gibt in Herisau etwas zurück – 108 Kinder trainieren im Camp des NHL-Stars

Timo Meier nutzt seinen Sommer in der Schweiz nicht nur für die eigene Vorbereitung. Beim mittlerweile siebten Timo Meier Hockey Camp in Herisau trainierten 108 Kinder mit dem NHL-Star der New Jersey Devils. Einige Nachwuchsspieler reisten dafür sogar aus Kalifornien an. Das Camp fand bereits Anfang Juli im Sportzentrum Herisau statt – genau dort, wo Meier selbst als Vierjähriger erstmals auf Schlittschuhen stand. Die New Jersey Devils haben dem Nachwuchsprojekt ihres Schweizer Stürmers nun einen ausführlichen Beitrag gewidmet. Während fünf Tagen standen Eishockeytechnik, Bewegung und vor allem die Freude am Sport im Mittelpunkt. Meier war selbst regelmässig auf dem Eis, gab den Kindern Tipps und nahm sich auch abseits der Trainings viel Zeit für sie. Unterstützt wurde der 29-Jährige unter anderem von früheren Wegbegleitern und Trainern. Auch Philipp Kurashev gehörte erneut zum Betreuerteam.

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Säntis in Bewegung: Bis zu 15'000 Kubikmeter Fels drohen auf die Schwägalp zu stürzen

Die imposante Bergwelt rund um Säntis und Schwägalp zeigt derzeit ihre unberechenbare Seite: An der Säntis-Nordwand ist ein gewaltiger Felsbereich instabil geworden. Bis zu 15'000 Kubikmeter Gestein könnten abbrechen. Für Ausflügler/innen und Wanderer/innen gibt es jedoch eine wichtige Entwarnung: Der offizielle Wanderweg Schwägalp–Siebenhütten kann weiterhin benutzt werden.

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Kanton Appenzell Innerrhoden erleben: Berge, Kultur, Genuss und Familienausflüge

Appenzell Innerrhoden ist klein genug, um an einem Tag viel zu sehen, und eigenständig genug, um für längere Ferien interessant zu bleiben. Zwischen den bemalten Häusern des Hauptorts und den schroffen Felsen des Alpsteins liegen lebendige Bräuche, überraschende Unternehmen, familienfreundliche Ausflugsziele und eine Landschaft, die unverkennbar innerrhodisch ist. Wer hier nur grüne Hügel, Kühe und Käse erwartet, unterschätzt den Kanton. Appenzell Innerrhoden verbindet direkte Demokratie mit zeitgenössischer Kunst, alpine Landwirtschaft mit erfolgreichen Lebensmittelbetrieben und bekannte Fotomotive mit stillen Wegen, auf denen man dem Trubel schnell entkommt.

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Appenzell Ausserrhoden ehrt Patrick Kessler und den TanzRaum Herisau mit Kulturpreisen

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden verleiht Patrick Kessler den kantonalen Kulturpreis. Damit zeichnet er das Werk eines vielseitigen, weit vernetzten Musikers aus, der im Kanton seit mehr als zwanzig Jahren aktiv ist. Gleichzeitig wird in diesem Jahr zum dritten Mal der kulturelle Anerkennungspreis verliehen. Er geht an den TanzRaum Herisau, der 2005 von der Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin Christine von Mentlen gegründet wurde. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Feier am 19. September im Casino Herisau überreicht.

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Grundkompetenzen 2024: Kinder im Kanton Appenzell Ausserrhoden überzeugen

Die Überprüfung der Grundkompetenzen 2024 umfasste die Bereiche Schulsprache (Hören und Lesen) sowie Mathematik. Im Hörverständnis verzeichnet Appenzell Ausserrhoden ein überdurchschnittliches Resultat. Die Leistungen im Leseverständnis und in Mathematik bewegen sich im Bereich des gesamtschweizerischen Mittels. Die Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK) wurde von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) durchgeführt. An der Erhebung nahmen schweizweit rund 20‘000 Schülerinnen und Schüler der 2. Primarklasse teil, davon 600 Lernende aus Appenzell Ausserrhoden.

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Appenzeller Kantone treten 2028 gemeinsam als Ehrengäste an der OLMA auf

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden und die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden haben beschlossen, die Einladung des Kantons St. Gallen für die Teilnahme der beiden Appenzeller Kantone als Ehrengäste an der OLMA 2028 anzunehmen. Damit soll 22 Jahre nach dem erfolgreichen Auftritt wieder ein gemeinsamer Kantonsauftritt erfolgen. Im Jahre 2006 begeisterten Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden als Gastkantone gemeinsam das Publikum an der OLMA. 22 Jahre später sollen die beiden Appenzeller Kantone erneut Ehrengäste sein: Der Ausserrhoder Regierungsrat und die Innerrhoder Standeskommission haben die entsprechende Einladung des Kantons St. Gallen angenommen.

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Treibstoff sparen im Alltag: So lassen sich an der Zapfsäule über 400 Franken einsparen

Seit Beginn des Kriegs im Nahen Osten sind die Treibstoffpreise in der Schweiz stark gestiegen, mit einem durchschnittlichen Anstieg von über 20 Rappen für Benzin und über 40 Rappen für Diesel. In diesem Zusammenhang versuchen viele Autofahrerinnen und Autofahrer, ihre Ausgaben zu senken. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduzieren – und damit einiges einzusparen. In der Schweiz legt eine Autofahrerin oder ein Autofahrer im Durchschnitt 15’000 Kilometer pro Jahr zurück. Bei einem Verbrauch von rund 7.5 Litern pro 100 Kilometer entspricht dies etwa 1120 Litern pro Jahr. Durch die Anpassung bestimmter Gewohnheiten kann dieser Verbrauch jedoch deutlich gesenkt und somit auch die Kosten reduziert werden.

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OFFA-Finale am 19. April 2026: Jetzt noch "eifach gsund" in Halle 9.1A erleben

Die OFFA endet heute (19.4.2026) in St.Gallen – und die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen setzen ein letztes Mal mit der gemeinsamen Sonderschau «eifach gsund» ein starkes Zeichen für die Gesundheit der Bevölkerung. Besucherinnen und Besucher können noch einmal an sechs Ständen erleben, wie sich Bewegung, Ernährung und psychisches Wohlbefinden einfach in den Alltag integrieren lassen – praxisnah, interaktiv und generationenübergreifend.

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Swisscom gewinnt Chip Netztest 2026 erneut und bleibt bestes Mobilfunknetz

Das Mobilfunknetz von Swisscom gewinnt den Chip Netztest zum elften Mal und wird erneut als bestes Netz ausgezeichnet. Das Ergebnis bestätigt den konsequenten Fokus auf Qualität, Stabilität und Nutzen für die Kunden in der ganzen Schweiz.

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UBS Generalversammlung 2026: Dividendenausschüttung und Wahlen bestätigt

Aktionärinnen und Aktionäre der UBS Group AG genehmigten an der ordentlichen Generalversammlung (GV) sämtliche Anträge des Verwaltungsrats. Die unabhängige Stimmrechtsvertreterin vertrat 1 872 709 511 Stimmen an der GV. Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht sowie die Konzern- und Jahresrechnung der UBS Group AG für das Geschäftsjahr 2025 (99,48%).

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Motorradhelm-Test 2026 – grosse Unterschiede bei Komfort, Lärm und Brillentauglichkeit

Der TCS hat neun auf dem Schweizer Markt erhältliche Motorradhelme verglichen, darunter Integral-, Klapp- und Jetmodelle. Die Analyse zeigt deutliche Unterschiede in Bezug auf Komfort, Handhabung, Ausstattung und Kompatibilität beim Tragen von Brillen. Der Integralhelm zeichnet sich durch seine rundum schützende Bauweise aus, der Klapphelm durch seine Vielseitigkeit, während der Jethelm durch sein geringes Gewicht und das Gefühl von Freiheit besticht.

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Ausnahmejahr 2020: Geschlossene Grenzübergänge, boomender Online-Handel

Die Jahreszahlen 2020 der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) sind stark von der Covid-19-Pandemie geprägt. Zur Verminderung des Übertragungsrisikos des Coronavirus führte die Schweiz erstmals seit dem Beitritt zu Schengen wieder systematische Binnengrenzkontrollen ein, erliess Einreisebeschränkungen und schloss temporär kleinere Grenzübergänge. Der boomende Online-Handel führte zu einem deutlichen Anstieg bei den sichergestellten Markenfälschungen. Im Gegensatz dazu wurden weniger gefälschte Dokumente sowie ein leichter Rückgang bei den Einnahmen festgestellt.

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