Leichtathletik

Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Lobalu führt Schweizer Quintett an der Strassenlauf-WM

Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz. Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten. Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.

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Werro und Ehammer für Europas Athletenwahl nominiert

Audrey Werro und Simon Ehammer gehören zu den Nominierten für Europas Leichtathletin beziehungsweise Leichtathlet des Jahres 2026. European Athletics hat in beiden Kategorien jeweils zehn Namen ausgewählt. Die beiden Schweizer können damit eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison mit einer weiteren prestigeträchtigen Auszeichnung krönen. Werro sammelte 2026 einen Erfolg nach dem anderen: Die 22-jährige Freiburgerin wurde Europameisterin über 800 Meter, gewann Silber an der Hallen-WM, triumphierte beim Diamond-League-Final und holte auch den Titel an der erstmals ausgetragenen World Athletics Ultimate Championship. Ihre Schweizer Rekordzeit von 1:53,70 Minuten macht sie zudem zur drittschnellsten 800-Meter-Läuferin der Geschichte. Auch Ehammers Bilanz ist beeindruckend. Der 26-jährige Appenzeller wurde Hallen-Weltmeister im Siebenkampf und stellte dabei mit 6670 Punkten einen Weltrekord auf. In Götzis gewann er den Zehnkampf mit Schweizer Rekord und Jahresweltbestleistung von 8778 Punkten, an der EM holte er zudem Silber im Weitsprung. Zuletzt stand er bei der World Athletics Ultimate Championship trotz nur eines gültigen Sprungs als Dritter auf dem Podest.

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Seifert führt Schweizer WM-Team in Rotterdam an

Der Schweizerische Turnverband hat die Teams für die Kunstturn-Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober 2026 in Rotterdam nominiert. Bei den Männern führt WM-Medaillengewinner Noe Seifert das fünfköpfige Aufgebot an. Die Frauen reisen erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem kompletten Team an eine Weltmeisterschaft. Neben Seifert wurden Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel selektioniert. Luca Giubellini reist als Ersatzturner mit nach Rotterdam. Die Schweizer Männer gehen mit viel Selbstvertrauen in den Saisonhöhepunkt: Erst im August gewann das Team an den Europameisterschaften in Zagreb Bronze und stand damit nach Silber 2025 zum zweiten Mal in Folge auf dem EM-Podest. Auch bei den Frauen setzt der STV ein starkes Zeichen. Lena Bickel und Anny Wu führen die Mannschaft an, ergänzt wird das Quintett durch Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin. Caterina Cereghetti reist als erste Ersatzturnerin mit. Die Schweizer Delegation will in Rotterdam nicht nur an die jüngsten Erfolge anknüpfen – gleichzeitig beginnt dort bereits die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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Ein gültiger Sprung reicht Ehammer zu Rang 3

Simon Ehammer beendet die World Athletics Ultimate Championship in Budapest auf dem Podest. Dem 26-jährigen Appenzeller reicht im Weitsprung ein einziger gültiger Versuch über 8,07 Meter zu Rang 3. Den Sieg holt sich Olympiasieger Miltiadis Tentoglou mit 8,35 Metern hauchdünn vor Bozhidar Sarâboyukov. Ehammer erwischt im Nationalen Leichtathletikzentrum keinen optimalen Wettkampf. Von seinen vier möglichen Sprüngen bringt der Schweizer nur einen gültig in die Wertung. Dieser reicht jedoch, um sich gegen einen hochklassig besetzten Final durchzusetzen und einen weiteren internationalen Podestplatz zu sichern. Um den Sieg entwickelt sich dagegen ein Zentimeter-Krimi. Tentoglou setzt sich mit 8,35 Metern durch, der Bulgare Sarâboyukov landet unmittelbar dahinter bei 8,34 Metern. Ehammer folgt mit deutlichem Abstand auf Rang 3, verteidigt seinen Podestplatz aber erfolgreich gegen Anvar Anvarov, der mit 7,94 Metern Vierter wird.

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Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest

Audrey Werro setzt ihrer aussergewöhnlichen Saison die Krone auf. Die 22-jährige Freiburgerin gewinnt den 800-Meter-Final der erstmals ausgetragenen Ultimate Championship in Budapest in 1:55,88 Minuten vor Olympiasiegerin Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol. Für ihren Triumph erhält die Schweizerin 150'000 US-Dollar Preisgeld. Werro lässt sich auch beim letzten grossen internationalen Kräftemessen des Jahres nicht bezwingen. Hodgkinson erreicht das Ziel in 1:56,26 Minuten, Broeders-Bol folgt in 1:56,74 Minuten. Damit schlägt die Schweizerin erneut jene beiden Konkurrentinnen, die sie bereits im EM-Final von Birmingham hinter sich gelassen hatte. Auch Valentina Rosamilia überzeugt. Die Aargauerin läuft in 1:58,53 Minuten auf den fünften Rang. Veronica Vancardo verzichtet dagegen nach ihrem Sturz im Halbfinal auf einen Start im Endlauf.

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Schweizer 800-m-Trio im Ultimate-Final – Werro greift nach dem Sieg

Die Schweiz stellt bei der Ultimate Championship in Budapest gleich drei Finalistinnen über 800 Meter. Audrey Werro gewann ihren Halbfinal souverän in 1:59,05 Minuten, Valentina Rosamilia qualifizierte sich mit einem starken Schlussspurt in 1:59,78 Minuten. Veronica Vancardo erhielt nach einem unverschuldeten Sturz auf der Zielgeraden per Juryentscheid ebenfalls einen Platz im Final. Damit wiederholt sich am Samstagabend ein bemerkenswertes Schweizer Bild: Wie bereits bei der EM in Birmingham stehen Werro, Rosamilia und Vancardo gemeinsam in einem grossen internationalen 800-m-Final. Die Ausgangslage ist hochkarätig. Werro trifft unter anderem auf Olympiasiegerin Keely Hodgkinson, die ihren Halbfinal in 1:57,57 Minuten gewann. Der Final beginnt am Samstag um 20.18 Uhr.

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Fehlstart-Schock für Jason Joseph – Europameister im Ultimate-Final disqualifiziert

Jason Joseph erlebt bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship in Budapest ein bitteres Saisonende. Der Schweizer Europameister qualifiziert sich über 110 m Hürden souverän für den Final, wird dort aber wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Den Sieg holt Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp in 12,94 Sekunden. Joseph hatte wenige Stunden zuvor noch einen starken Halbfinal gezeigt. Der 27-jährige Baselbieter lief in 13,26 Sekunden auf Rang zwei seiner Serie und erzielte damit die fünftbeste Zeit aller 16 Teilnehmer. Im Final wollte Joseph beim Start volles Risiko eingehen. Dieses ging nicht auf: Der Schweizer verliess den Block zu früh und musste das Rennen verlassen, bevor die Hürdenentscheidung überhaupt richtig begonnen hatte.

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Acht Schweizer greifen bei der Ultimate-Premiere in Budapest an

Die Schweizer Leichtathletik-Elite steht vor einem neuartigen Saisonhöhepunkt. Acht Schweizer Athletinnen und Athleten starten von Freitag bis Sonntag bei der ersten World Athletics Ultimate Championship in Budapest. Angeführt wird das Team von Audrey Werro, Angelica Moser, Simon Ehammer und Europameister Jason Joseph. Insgesamt treten 381 Athletinnen und Athleten aus 65 Verbänden in 28 Disziplinen an. Das neue Format bringt Olympiasieger, Weltmeister, Diamond-League-Gewinner und weitere Topathleten in kompakten dreistündigen Abendsessions zusammen. Für die Schweiz reisen Audrey Werro, Veronica Vancardo, Valentina Rosamilia, Angelica Moser, Simon Ehammer, Jason Joseph, Timothé Mumenthaler und Fabienne Hoenke nach Ungarn. Fünf von ihnen gewannen bei den Europameisterschaften in Birmingham eine Medaille.

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Audrey Werro krönt perfekte Diamond-League-Saison mit sechstem Sieg

Audrey Werro hat ihre aussergewöhnliche Diamond-League-Saison mit dem nächsten Triumph gekrönt. Die 22-jährige Freiburgerin gewann den 800-Meter-Final in Brüssel in 1:54,75 Minuten vor Femke Broeders-Bol und verteidigte damit ihre Diamond Trophy. Für Werro war es der sechste Sieg im sechsten Diamond-League-Rennen der Saison. Die Entscheidung im König-Baudouin-Stadion fiel erst auf den letzten Metern. Broeders-Bol kam auf der Zielgeraden nochmals gefährlich nahe, doch Werro rettete einen Vorsprung von sechs Hundertstelsekunden ins Ziel. Mit ihrer Siegerzeit stellte die Schweizerin gleichzeitig einen neuen Meetingrekord beim traditionsreichen Memorial Van Damme auf.

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Ehammer jagt heute den Diamond-League-Diamanten

Für Simon Ehammer wird es heute Abend ernst: Der Appenzeller tritt beim Diamond-League-Final in Brüssel zur Titelverteidigung im Weitsprung an. Um 18.38 Uhr beginnt der Wettkampf im König-Baudouin-Stadion. Ehammer trifft dabei unter anderem auf Olympiasieger Miltiadis Tentoglou und mehrere der besten Weitspringer der Welt. Der 26-Jährige ist am Freitag der einzige Schweizer Athlet, der beim zweitägigen Saisonfinal in Aktion steht. Insgesamt haben sich sechs Schweizerinnen und Schweizer für Brüssel qualifiziert. Ehammer reist als amtierender Diamond-League-Sieger an – und mit einer persönlichen Bestleistung von 8,51 Metern aus dieser Saison.

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Moser siegt – Wind knackt Vier-Minuten-Marke

Das GalAthletics in Bellinzona hat am Sonntagabend hochklassige Leichtathletik und mehrere starke Schweizer Leistungen geboten. Angelica Moser gewann den Stabhochsprung mit 4,77 Metern, während Joceline Wind über 1500 Meter erstmals in ihrer Karriere unter vier Minuten blieb. Für den internationalen Höhepunkt sorgte Nadia Battocletti: Die Italienerin gewann die 1500 Meter in 3:57,54 Minuten und stellte damit einen neuen italienischen Rekord auf. Nur wenige Tage nach Weltklasse Zürich bestätigte Angelica Moser erneut ihre aussergewöhnliche Konstanz. Die Europameisterin übersprang in Bellinzona 4,77 Meter und setzte sich damit in einem international stark besetzten Feld durch.

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Audrey Werro: Die Sternstunde der Schweizer 800-Meter-Ausnahmeläuferin

Mit 22 Jahren hat Audrey Werro eine Dimension erreicht, die im Schweizer Laufsport vor Kurzem kaum vorstellbar schien. Die Freiburgerin ist 2026 Europameisterin über 800 Meter geworden, führt die Jahresweltbestenliste mit 1:53,80 Minuten an und blieb bis zur Athletissima in Lausanne während der gesamten Freiluftsaison über ihre Paradedistanz ungeschlagen. Aus dem aussergewöhnlichen Nachwuchstalent des CA Belfaux ist eine Läuferin geworden, an der sich die internationale Weltklasse orientiert. Der Aufstieg wirkt rasant, ist aber das Ergebnis einer ungewöhnlich kontinuierlichen Entwicklung. Werro gewann bereits mit 17 Jahren internationale Nachwuchstitel, wurde U20-Vizeweltmeisterin, stellte einen U20-Weltrekord über 1000 Meter auf und holte 2025 den Diamond-League-Gesamtsieg. 2026 folgte der Sprung in die historische Sphäre: zwei Läufe unter 1:54 Minuten, Hallen-WM-Silber und schliesslich EM-Gold nach einem dramatischen Sturz im Halbfinal. In der offiziellen World-Athletics-Weltrangliste steht sie derzeit zwar auf Rang 2 hinter Keely Hodgkinson. Gemessen an Jahresbestzeit, Siegen und Konstanz ist Werro jedoch die prägende 800-Meter-Läuferin dieser Freiluftsaison.

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